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0:1-Niederlage gegen den SC Paderborn 07

SPORTCLUB verabschiedet sich mit einer engagierten, ordentlichen Leistung aus dem Westfalenpokal.

Im Westfalenpokal-Viertelfinale am Dienstagabend in der Paderborner Benteler-Arena musste sich der SPORTCLUB vor 789 Zuschauern nach 90 Minuten mit einer knappen Niederlage zufriedengeben. Trainer Andreas Golombek, der Haeder, Hecker, Mikic, Stöckner und Unzola verletzungsbedingt ersetzen musste und „Pokalkeeper“ Jarno Peters für Robin Brüseke ins Tor beorderte, hatte seiner Elf eine defensive Marschroute mit auf den Weg gegeben.

Die Verler machten das im 4-1-4-1-System sehr ordentlich. Der Drittligist hatte gefühlte 75 Prozent Ballbesitz, aber auch immer wieder Probleme, das diszipliniert und aufopferungsvoll verteidigende Team um Kapitän Julian Schmidt in Schwierigkeiten zu bringen. So blieb es im ersten Spielabschnitt bei zwei klaren Möglichkeiten für die Hausherren. In der 22. Minute zieht Sven Michel aus ca. 14 Metern von links ab. Der Ball rauscht knapp am langen Pfosten des Gästetores vorbei und wird zuvor sogar noch von einem grätschenden Paderborner verpasst. Neun Minuten später kommt Zlatko Dedic aus zehn Metern frei zum Schuss, findet aber in Jarno Peters seinen Meister. Die Gäste ihrerseits versuchten nach Ballgewinnen, schnell ins Umschaltspiel zu kommen, um den ein oder anderen Nadelstich zu setzen, wirkten dabei aber zu wenig durchschlagskräftig. Das torlose Unentschieden zur Pause gab dann zwar den wahren Spielverlauf nicht wieder, entsprach aber dem unzureichenden Offensivspiel beider Teams.

Das Tor des Tages fiel in der 56. Spielminute. Paderborns Sechser Robin Krauße hatte sich halblinks durchgesetzt und zog aus 20 Metern einfach mal ab. Den Knaller konnte Peters im letzten Moment nach rechts abwehren, aber zu kurz. Der nachgerückte Sebastian Heidinger hatte kein Problem, die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie zu bringen. In der Folgezeit verpasste es der SCP, in einigen Situationen nachzulegen. „Golo“ wechselte mit Daniel Schaal, Gianluca Marzullo und Sinisa Veselinovic drei Offensivkräfte ein. Die Verler versuchten, das Spiel zu kippen, und in der 76. Spielminute wäre es beinahe so weit gewesen. Choroba spielt den Ball von rechts in den Sechzehner, Marzullo zieht ab und macht eigentlich alles richtig, wäre da nicht SCP-Keeper Michael Ratajczak mit einem Riesenreflex gewesen (76.).

Sechs Minuten vor Ende haben die ganz in Weiß spielenden Verler noch einmal Glück. Christian Bickel kommt rechts vorm SCV-Tor an den Ball und schnippelt das Leder aus kurzer Distanz ans linke Lattenkreuz. Die letzte Möglichkeit bleibt dann noch einmal den Gästen. Fabian Großeschallau bringt eine Ecke von links in den Strafraum der Hausherren, Gestochere von beiden Seiten, doch letztendlich senkt sich die Kugel über die Querlatte aufs Tornetz. Vorbei. Der SC Verl ist raus, verabschiedet sich aber mit einer engagierten, ordentlichen Leistung aus dem Westfalenpokal.

Peters - Choroba, Schmidt, Kalinowski, Großeschallau - Strifler - Rasp (63. Schaal), Geisler (68. Marzullo), Schröder, Kaminski (73. Veselinovic) - Maier   

Das Video zum Spiel: